        Martin-Luther-Universitt
        Halle-Wittenberg
        Fachbereich Chemie
        Institut fr Physikalische Chemie
        [Institutsleiter Prof. Dr. K. Scherzer]

        Dipl.-Chem. Thomas Meinike
        Geusaer Strae
        06217 Merseburg

        Telefon: 03461 46 2478
        Telefax: 03461 46 2370


                 Ŀ
                   P r o g r a m m b e s c h r e i b u n g  
                                                            
                    B E A M - D A T   V e r s i o n   2.3   
                                                            
                    - Auswertung von QUADSTAR-Medaten -    
                                                            
                           (C) T. Meinike 1993..94          
                 



        Ŀ
         0. Vorbemerkungen 
        

        BEAM-DAT ist ein Auswertungsprogramm fr QUADSTAR-Datenfiles.
        QUADSTAR ist ein Softwarepaket der Firma BALZERS zur Nutzung
        in Verbindung mit einem geeigneten Massenspektrometer.
        Das Programm BEAM-DAT luft auf jedem IBM-kompatiblen PC unter
        den Betriebssystemen MS-DOS und DR-DOS. Es wird BALZERS-Kunden
        als FREEWARE zur Verfgung gestellt und darf kopiert und weiter-
        gegeben werden. Manipulationen am Programmcode sind jedoch nicht
        zulssig. Da BEAM-DAT stndig weiterentwickelt wird, befinden
        sich auch mehrere Versionen im Umlauf. Bei Unklarheiten darber,
        ob Sie die neueste Version einsetzen, fragen Sie unter der oben
        angegebenen Adresse nach.



        Ŀ
         1. Grundstzliches 
        

        Unsere Arbeiten erstrecken sich auf den Betrieb einer Strmungs-
        apparatur mit Molekularstrahl-Probenahmetechnik im Rahmen von
        reaktionskinetischen Messungen. Dabei kommt u.a. ein Quadrupol-
        Massenspektrometer QMS 421 und die Software QUADSTAR fr Windows
        von BALZERS zum Einsatz. Zur Weiterverarbeitung und Auswertung
        der anfallenden Medaten bot sich die Entwicklung eines individu-
        ellen Programms an. Diese Entwicklungsarbeiten begannen im August
        1993 mit der (unverffentlichten) BEAM-DAT-Version 1.0. Zunchst
        bestand das Programm aus einer einfachen Routine zur Auswertung
        von ASCII-Dateien, welche mit dem QUADSTAR-Modul DISPSAV erzeugt
        werden. Diese Auswertungsroutine bildet weiterhin den Kern von
        BEAM-DAT. Mit der Zeit wurden jedoch immer neue Ideen in das
        Programm eingebracht und moderne Programmiertechniken eingesetzt.
        Da das Programm auch fr andere Anwender interessant sein knnte,
        wurde es ab der Version 2.0 der BALZERS AG zur Verfgung gestellt.

                                    - 2 -

        Ŀ
         2. Zielstellung 
        

        Bei der direkten Verfolgung von massenspektrometrischen Messungen
        mit einem online-gekoppelten Computer in Verbindung mit geeigneter
        Software fallen grere Datenmengen an, welche spter auszuwerten
        sind. Um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten, werden die
        Massenspektren ber einen bestimmten Zeitraum mehrfach aufgenommen
        (Scans oder Cycles). Daraus lassen sich z.B. gemittelte Ergebnisse
        (Intensitten) sowie deren statistische Unsicherheiten bzw. Fehler-
        grenzen bestimmen. QUADSTAR 421 besitzt zu diesem Zweck im Modul
        DISPSAV einige Funktionen, welche fr unsere Arbeit jedoch nur
        beschrnkt anwendbar sind. Generell ist jedoch der Export der Me-
        daten in das ASCII-Format mglich und eine Weiterverarbeitung mit
        Sekundrprogrammen erforderlich. Eine Mglichkeit ist die Nutzung
        einer Tabellenkalkulation (z.B. Microsoft EXCEL). Andererseits
        bietet eine spezielle Lsung Vorteile hinsichtlich Einarbeitung
        und Verfgbarkeit auf unterschiedlicher Hardware.
        Als Programmiersprache wurde Microsoft Visual Basic fr DOS aus-
        gewhlt, da diese zur Entwicklung moderner, ansprechender Benutzer-
        oberflchen in akzeptabler Zeit optimal geeignet ist und sich auch
        in Geschwindigkeitsfragen nicht hinter Pascal oder C zu verstecken
        braucht.
        BEAM-DAT kann unabhngig von QUADSTAR 421 auf einem beliebigen PC
        unter DOS eingesetzt werden (MS-DOS und DR-DOS). Auerdem kann es
        auch als DOS-Task unter Windows 3.1 verwendet werden.

        Es knnen Messungen der Modi SBC und MID ausgewertet werden:

        - SBC = Scan Bargraph Cycles
        (Zyklische Aufnahme von Massenspektren mit Peak-Suche ber einen
        gewhlten Massenbereich);

        - MID = Multiple Ion Detection (auch als MDC bezeichnet)
        (Punktuelle Messung speziell ausgewhlter Massenzahlen).

        Vom Standpunkt der Auswertung sind beide Verfahren hnlich, da
        jeweils Datenpaare der Form [Massenzahl, Intensitt] anfallen.



        Ŀ
         3. Installation 
        

        Zum Lieferumfang des Programmpaketes BEAM-DAT gehren mehrere
        Dateien, welche in der Datei 'INHALT.TXT' auf der Originaldis-
        kette dokumentiert werden. Das Installationsprogramm BEAMMEUP
        ermglicht die komfortable bertragung aller Dateien auf eine
        Festplatte oder ein anderes Speichermedium. Prinzipiell luft
        BEAM-DAT auch von Diskette, eine Festplatteninstallation ist
        gerade in Hinsicht auf die anfallende Datenmenge anzuraten.
        Dazu werden bei Vollinstallation maximal 700 KB Speicherplatz
        auf dem Ziellaufwerk bentigt.

                                    - 3 -

        Wechseln Sie auf das entsprechende Diskettenlaufwerk und geben
        am DOS-Prompt ein: BEAMMEUP <RETURN>.
        Das Installationsprogramm schlgt als Zielpfad 'C:\BEAM-DAT' vor,
        es kann aber auch ein anderes Laufwerk / Verzeichnis gewhlt
        werden. Nach erfolgreicher Prozedur befinden Sie sich im einge-
        stellten Programmverzeichnis von BEAM-DAT.
        Wichtiger Hinweis: BEAM-DAT arbeitet nur korrekt, wenn die Unter-
        verzeichnisse \ERGEBNIS\ und \SPEKTRUM\ existieren. Wird BEAMMEUP
        nicht verwendet, so sind diese Pfade manuell zu erzeugen !



        Ŀ
         4. Programmstart und Anwendung 
        

        Das Programm wird durch Eingabe von BEAM-DAT <RETURN> an der DOS-
        Kommandozeile oder in der DOS-Box unter Windows gestartet. Speziell
        fr den Betrieb unter Windows wird die Datei BEAM-DAT.PIF geliefert.
        Damit kann das Programm unter Windows in eine Programmgruppe einge-
        bunden werden. Whlen Sie nach Bedarf ein Programmicon aus, z.B. in
        der Datei 'MORICONS.DLL' im Windows-Verzeichnis. Bearbeiten Sie die
        PIF-Datei mit dem Windows-PIF-Editor und passen Sie die Arbeitsver-
        zeichnisse Ihrer Konfiguration an. Bei entsprechender Einrichtung
        Ihres Windows-Systems knnen Sie das Programm BEAM-DAT auch im DOS-
        Fenster per Maus bedienen (siehe Windows-Dokumentation).

        A C H T U N G !!!
        ~~~~~~~~~~~~~~~~~
        BEAM-DAT ist mit einem Selbsttest versehen, welcher die Dateiinte-
        gritt beim Programmstart berprft. Dieser Schutz ermglicht z.B.
        die frhzeitige Erkennung von Viren im System, da diese meistens
        die infizierten Programme verlngern. Aber auch EXE-Hacker und
        andere Spezialisten kommen durch dieses Verfahren nicht mehr voll
        zum Erfolg. Die Programmdatei 'BEAM-DAT.EXE' darf nicht mit den
        gngigen EXE-Komprimierern (PKLITE, DIET, LZEXE) gepackt werden,
        da sonst Fehlalarm gegeben wird. Auerdem mu BEAM-DAT stets aus
        dem Installationsverzeichnis aufgerufen werden, ein Aufruf z.B. vom
        Root-Verzeichnis C: aus in der Form 'C:\BEAM-DAT\BEAM-DAT' wird mit
        einer Fehlermeldung quittiert.

        Im Lieferumfang von BEAM-DAT sind zwei Beispieldateien fr jeweils
        eine SBC- bzw. MDC-Messung (BEAM-SBC.ASC und BEAM-MDC.ASC).
        Diese Dateien wurden ber DISPSAV in das ASCII-Format konvertiert.

        Nach dem erfolgreichen Programmstart meldet sich BEAM-DAT mit dem
        Startlogo. Dieses ist durch Drcken von <RETURN> bzw. durch Maus-
        klick zu besttigen und es erscheint ein Dialogfenster mit den
        'StartUp Optionen':

        <INFO>
        <EXIT>
        <SPEKTRUM ANSEHEN>
        <EDITOR AUFRUFEN>
        <NEUE BERECHNUNG>

        Die Optionen fr Spektrum und Editor werden spter nher erlutert,
        sie bieten an dieser Stelle im Programmablauf die Mglichkeit, ohne
        vorherige Berechnung bereits berechnete Daten einzusehen. Nach Wahl
        von <NEUE BERECHNUNG> ist das Start-Men nicht mehr verfgbar, die
        entprechenden Optionen finden sich jedoch im weiteren Ablauf wieder.

                                    - 4 -

        Jede neue Berechnung beginnt mit der Auswahl einer ASCII-Datei im
        Dateiauswahlfenster. Hier werden Laufwerk und Pfad eingestellt und
        die gewnschten Dateien ausgewhlt. Das funktioniert am besten mit
        der Maus oder alternativ mit <TAB> und <RETURN> (auch innerhalb der
        anderen Dialogfenster).
        Der Memodus wird automatisch erkannt. Zustzlich wurde ein Integri-
        ttstest eingebaut, welcher gewhrleistet, da nur zulssige Dateien
        verarbeitet werden (siehe 'Anforderungen an die ASCII-Dateien').
        Zu jeder Berechnung wird eine Ergebnisdatei mit dem Namen der ASCII-
        Datei und der Erweiterung ERG erzeugt. Sollte beim Auswhlen einer
        ASCII-Datei bereits die zugehrige ERG-Datei gefunden werden, so
        erscheint eine entsprechende Meldung und es besteht die Mglichkeit
        eine neue Datei zur Bearbeitung auszuwhlen oder die existierende
        ERG-Datei zu berschreiben. Der verwendete Suchpfad wird in einer
        Datei 'BEAM-DAT.INI' im BEAM-DAT-Verzeichnis gespeichert und steht
        bei jeder neuen Berechnung zur Verfgung. Auf diese Weise kann man
        immer im gleichen Verzeichnis mit den ASCII-Dateien arbeiten.

        Ist die ASCII-Datei ausgewhlt, erscheint ein Fenster mit der Auf-
        forderung einen Kommentar (max. 70 Zeichen) fr die aktuelle
        Berechnung einzugeben. Dieser Kommentar ist optional und kann mit
        <OK> auch einfach bergangen werden.
        Danach erscheint der Berechnungs-Bildschirm mit Angaben zur Messung
        wie Datum, Uhrzeit, Name der Original-Medatei, den enthaltenen
        Massenzahlen usw. Am unteren Bildschirmrand wird der Status der
        Operation angezeigt (Analyse der Datei, Beginn bzw. Ende der Berech-
        nung oder aufgetretene Fehler). Nach beendeter Berechnung ertnt ein
        kurzes akustisches Signal und der Button <ERGEBNISSE> ist aktiviert.
        Nach Drcken von <RETURN> oder einem Mausklick erscheint der Ergeb-
        nisbildschirm. Hier wird zunchst der Datensatz zur kleinsten Massen-
        zahl angezeigt. Es werden u.a. Angaben zu Mittelwert, Standardabwei-
        chung, relativem Fehler sowie die Anzahl der einbezogenen Scans /
        Cycles dargestellt. Bei korrigierbaren Fehlern in der ASCII-Input-
        datei (z.B. negative Werte fr einzelne Intensitten) werden
        entsprechend weniger Messungen in die statistischen Berechnungen
        einbezogen. Mit Hilfe der ersten fnf Buttons von links gesehen,
        kann man durch den Datensatz 'wandern'.

        Die gewhlten Symbole bedeuten:
        ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
        |<< MZ     .....  sucht die erste (kleinste) Massenzahl.
        <<< MZ     .....  sucht die nchst kleinere Massenzahl.
        MZ >>>     .....  sucht die nchst grere Massenzahl.
        MZ >>|     .....  sucht die letzte (grte) Massenzahl.
        MZ __?     .....  sucht eine vom Benutzer eingegebene Massenzahl.

        Die zustzlichen Buttons haben folgende Funktionen:
        ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
        <HELP>     .....  zeigt einen kurzen Hilfetext an.

        <LIST>     .....  ruft ein LIST-Modul zum Anzeigen der aktuellen
                          ERG-Datei auf. In diesem kann im Text gescrollt
                          werden und eine Druckmglichkeit ist enthalten.
                          Die ERG-Datei kann hier jedoch nicht verndert
                          werden.

        <FILE>     .....  kehrt zum Berechnungs-Bildschirm zurck und er-
                          mglicht die Auswahl einer neuen ASCII-Datei.
                          Zwischen beiden Bildschirmen kann nach der ersten
                          erfolgreichen Berechnung hin und her gewechselt
                          werden.

                                    - 5 -

        <EXIT>     .....  nach einer Sicherheitsabfrage und deren Besttigung
                          kann das Programm verlassen werden, ebenso im
                          Berechnungs-Bildschirm und im Start-Men.

        <PRINT MZ> .....  druckt die Daten der gerade aktiven Massenzahl
                          aus. Es ist mglich einen speziellen Kommentar
                          mit auszudrucken.

        <EDITOR>   .....  ruft den integrierten Texteditor fr Dateien im
                          ASCII-Format auf. Hier knnen z.B. die Ergebnis-
                          Dateien bearbeitet und gedruckt werden. Es knnen
                          beliebige ASCII-Dateien geladen werden, solange
                          deren Gre 32 KB nicht berschreitet. Die Men-
                          struktur entspricht gngigen Texteditoren. Einige
                          Befehle knnen zustzlich ber die Button-Leiste
                          erreicht werden.

        <SPEKTRUM> .....  ruft das Grafikmodul von BEAM-DAT auf. Fr jede
                          Berechnung wird eine Datei mit dem Namen der ASCII-
                          Datei und der Erweiterung SPK abgespeichert. Darin
                          sind die Spektren-Daten im ASCII-Format enthalten:

                          BEAM-DAT : SPEKTRUM
                           Anzahl Massen N
                           Masse 1
                           Intensitt 1 in %
                           .
                           .
                           Masse N
                           Intensitt N in %

                          Diese Angaben knnen durch Editieren einer SPK-
                          Datei auch selbst nachtrglich verndert werden.
                          Beim Aufruf der <SPEKTRUM>-Funktion wird stets die
                          aktuelle SPK-Datei neu abgespeichert. Sollten Sie
                          diese mit dem Editor bearbeiten, so mu die Datei
                          unter einem anderen Namen abgelegt werden.
                          Die Spektren knnen im Balken- oder Linienmodus
                          wahlweise in 16 Farben oder schwarz / wei dar-
                          gestellt werden. Der Grafikmodus ist ausschlie-
                          lich VGA. Beim Aufruf der Funktion <SPEKTRUM>
                          erfolgt ein Test des installierten Grafikadapters.
                          Bei Nichteignung wird eine Fehlermeldung gezeigt.
                          In die Grafiken knnen Prozentlinien zum besseren
                          Ablesen mit eingeblendet werden. Ist die Option
                          <PCX Speichern> aktiviert, werden die Grafiken im
                          PCX-Format im Verzeichnis \ERGEBNIS\ abgelegt. Die
                          Grafiken erhalten den Namen der ASCII-Datei und
                          die Erweiterung PCX fr die erste Grafik bzw. PC2,                       
                          PC3, PC4 und PC5. Pro Bildschirm werden maximal
                          17 Massen + Intensitt in % dargestellt, also
                          insgesamt 85, was eigentlich ausreichen sollte.
                          Ist das DOS-Programm GRAPHICS geladen und ent-
                          sprechend konfiguriert, knnen mit <SHIFT> + <DRUCK>
                          Hardcopies der Grafiken auf einem Drucker ausgegeben
                          werden.

                                    - 6 -

        - Weitere Hinweise:
          ~~~~~~~~~~~~~~~~~
        Standardmig wurde das Programm auf die Analyse von maximal 300
        Massenzahlen ber maximal 10000 Scans dimensioniert. Whrend der
        Datenanalyse / Berechnung wird jeweils eine Index-Datei angelegt
        (Erweiterung IDX), welche die 'Roh-ASCII-Datei' mit Zeilennummern
        versieht. Diese bilden die Grundlage fr den implementierten Such-
        algorithmus und werden beim Beenden des Programms gelscht.

        Bei unseren Messungen und Tests erhielten wir gelegentlich negative
        Signale. Da diese jede Statistik fraglich erscheinen lassen, werden
        negative Intensitten bei den Berechnungen nicht bercksichtigt.
        Die Angabe 'Einbezogene Scans' trgt dieser Beschrnkung Rechnung.

        Ein weiteres Problem waren Messungen im SBC-Modus mit nur einer
        Massenzahl. Hierbei zeigte sich, da die gewonnenen ASCII-Dateien
        Unterschiede zu solchen mit mehr als einer Masse aufweisen. Diese
        Tatsache wird bei der Dateianalyse bercksichtigt und die in der
        Datei fehlende Massenzahl wird abgefragt.



        Ŀ
         5. Beispiel fr eine Ergebnis-Datei (Mess-Modus MDC) 
        

              Ŀ
                 BEAM-DAT    Ergebnisse der Berechnung   
              
                  Auswertung von QUADSTAR-Datenfiles  

          

           BEAM-DAT-Version: 2.3 vom 01.01.94

           Rechnung durchgefhrt am: 01.01.94

           ASCII-Datei:    BEAM-MDC.ASC
           Ergebnis-Datei: BEAM-MDC.ERG

          

           Mess-Modus: MID CYCLES

           Mess-Datei: ACETON.MDC

           Datum: 27.01.1993

           Zeit:  09:24:43

           Anzahl Cycles: 100

           Einheit: [A]

          > Dateiformat ist korrekt - Auswertung beginnt ...

           Massenzahlen:  10

          14   15   16   17   18   27   28   32   43   58

          

                                    - 7 -

           Massenzahl         :  14

          Summe Intensitten   :  5.124418E-06

          Mittlere Intensitt  :  5.124418E-08  1.14755E-10
          Prozent. Intensitt  :  3.481688 %
          Relativer Fehler     :  .2239377 %
          Standardabweichung   :  5.785303E-10
          Std.abw. Mittelwert  :  5.785303E-11

          Minimale Intensitt  :  4.99607E-08
          Maximale Intensitt  :  5.25373E-08

          Einbezogene Scans    :  100 / 100

          
          .
          .
          .
          

           Massenzahl         :  58

          Summe Intensitten   :  2.877528E-06

          Mittlere Intensitt  :  2.877528E-08  5.316337E-11
          Prozent. Intensitt  :  1.955082 %
          Relativer Fehler     :  .1847536 %
          Standardabweichung   :  2.680198E-10
          Std.abw. Mittelwert  :  2.680198E-11

          Minimale Intensitt  :  2.82124E-08
          Maximale Intensitt  :  2.94108E-08

          Einbezogene Scans    :  100 / 100

          

           Angaben zur Statistik:

          P fr t(P;f)-Verteilung : 0.95

          

          {END OF ERG-FILE}


        - Anmerkung:
          ~~~~~~~~~~
        Das Vertrauensintervall fr den Mittelwert der zugehrigen Intensi-
        tten fr jede Massenzahl wird wahlweise mit 95 % / 97.5 % / 99 %
        angegeben. Die notwendigen Werte fr die jeweilige t-Verteilung
        werden ber drei entsprechend integrierte Polynome berechnet [siehe
        Anhang I.] Es ist zu beachten, da ein anderer Wert fr P zuerst im
        Berechnungs-Bildschirm ausgewhlt werden mu und erst danach eine
        neue ASCII-Datei zur Auswertung mit dem genderten P-Wert ausgewhlt
        werden kann.

                                    - 8 -

        Ŀ
         6. Anforderungen an die ASCII-Dateien 
        

        Die ASCII-Dateien werden im Programm DISPSAV (Display Saved Values)
        ber den Menpunkt <File / Convert to ASCII> exportiert.
        Das ausgegebene Format ist abhngig von der Konfiguration im Programm
        PARSET (Parameter Setup). Das Programm BEAM-DAT kann nur dann korrekt
        arbeiten, wenn die Einstellung der 'ASCII Conversion Parameters'
        exakt wie in der Datei 'BEAM-OPT.PCX' gezeigt erfolgt. Diese Datei
        ist ein Screen-Shot aus PARSET und kann im Programm PaintBrush unter
        Windows eingesehen werden. In die auszuwertenden ASCII-Dateien drfen
        keine zustzlichen Textzeilen eingefgt werden, da sonst die Integri-
        tt der Datei fr den Suchalgorithmus nicht mehr besteht.

        Weiterhin ist zu beachten, da alle Massen ber alle Scans gemessen
        werden, d.h. im Fenster <DISPSAV / Select Data> mu bei allen Massen-
        zahlen unter Freq.[%] 100.00 vermerkt sein. Gibt es bei einzelnen
        Massen Abweichungen davon, mssen diese mittels <Remove> entfernt
        werden. Diese Manahmen sind ntig, um zu vermeiden, da Intensitten
        verschiedener Massenzahlen miteinander verrechnet werden. Kleinere
        "Unstimmigkeiten" in den ASCII-Dateien knnen auch mit einem Editor
        korrigiert werden. Da diese sehr unterschiedlich sein knnen, wurde
        ein diesbezglicher Korrekturalgorithmus noch nicht in allgemeiner
        Form gefunden. Denkbar ist es, die ASCII-Dateien mehrfach zu durch-
        suchen, was jedoch die notwendige Rechenzeit extrem erhhen wrde.
        Bei stabilen Messungen mit optimierten Parametern sind jedoch nur
        selten Dateifehler zu beobachten.

        Der eingebaute Integritts-Test ergibt bei nicht geeigneten Dateien
        eine entsprechende Fehlermeldung. Zustzlich werden aufgetretene
        Rechenfehler gemeldet.



        Ŀ
         7. Schlubemerkungen 
        

        - Das Programm wurde sorgfltig getestet. Trotzdem knnen Fehl-
          funktionen nicht vllig ausgeschlossen werden. Fehlerreports
          und konstruktive Kritik sind willkommen.

          Telefon: 03461 46 2478
          Telefax: 03461 46 2370

        - Den Herren M. Tittel und A. Utterodt wird fr Betatests ver-
          schiedener BEAM-DAT-Versionen gedankt. Auerdem gilt mein Dank
          Herrn Herrmann, Herrn Kern und Herrn Dr. Gtz von der Firma 
          BALZERS fr die freundliche Entgegennahme des Programms. 
          Herrn Prof. Dr. G. Hradetzky (FH Merseburg) danke ich fr seine 
          Untersttzung bei der Realisierung der PCX-Speicherfunktion und 
          fr anregenden BASIC-Talk.
          Als Programmierer arbeitet man immer in einer Black-Box. Deshalb
          wrde ich mich ber Kontakte zu BALZERS-Kunden im Fachbereich
          Massenspektrometrie sehr freuen. Das Programm dient natrlich
          in erster Linie der Vereinfachung unserer Forschungsarbeit im
          Institut. Dennoch glaube ich an die Ntzlichkeit fr andere
          Anwender. Anregungen und Wnsche werden in das Programm ein-
          flieen.

                                    - 9 -

        - Die BEAM-DAT-Versionen ab 2.1 sind in der Laufzeit nicht mehr
          limitiert und werdend als Freeware zur Verfgung gestellt.
          Daraus resultiert die freie Kopier- und Anwendbarkeit, jedoch
          unter der Auflage, da keine Manipulationen am Programmcode
          erfolgen drfen und alle Dateien komplett weitergegeben werden.
          Alle Rechte verbleiben beim Autor.
          Das Programm kann jederzeit durch den Autor in einer vernderten
          oder erweiterten Version zur Verfgung gestellt werden.
          Ansprche auf Updates oder Support bestehen jedoch nicht. Als
          Autor werde ich jedoch ein offenes Ohr fr die Probleme der
          Programmanwender haben und im Rahmen meiner Mglichkeiten Hilfe
          anbieten.

        - Die Nutzung des Programm ist kostenlos. Sollten Sie die Weiter-
          entwicklung des Programmprojektes in irgendeiner Form unter-
          sttzen wollen, so wenden Sie sich bitte ber die oben genannte
          Adresse / Telefon-Nr. an den Autor.

                                                      Merseburg, 10.02.94
                                                               T. Meinike

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         ANHANG I - Angaben zu den statistischen Berechnungen 
        

        Die Berechnungen werden fr jede Massenzahl nach folgendem
        Formalismus vorgenommen:

        - wird eine Gre x mehrfach gemessen, so erhlt man die Folge
          x1, ... , xn;

        - der Mittelwert xm gilt als beste Nherung fr den exakten Wert
          xo:

                1    n
          xm =    xi                                            (1)
                n   i=1

        - die Standardabweichung s ergibt sich zu:

                                 
                    (xi - xm)  
           s =                                      (2)
                       n - 1     
                                 

        - die Standardabweichung des Mittelwertes sm wird berechnet nach:

                 s
          sm =                                                  (3)
                 n

        - das Vertrauensintervall dx wird erhalten mit:

          dx =  t(P,f)  sm                                         (4)

        - der relative Fehler in Prozent ergibt sich, wenn dx nherungs-
          weise dem absoluten Fehler gleichgesetzt wird, als:

                dx
          fp =   100 %                                          (5)
                xm

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        - Fr die Integralgrenze der t-Verteilung in Beziehung [4] kommen
          Polynome zum Einsatz. Diese liegen fr P = 0.95, 0.975 und 0.99
          vor [1].
          Bei der Berechnung im Programm ist zu beachten, da nach dem
          Wechsel des P-Wertes erst eine neue Datei ber <Dateiwahl>
          ausgewhlt werden mu. Alle von den drei genannten P-Werten
          abweichenden Zahlenwerte setzen P automatisch auf den (normalen)
          Standardwert 0.95 zurck.


        LITERATUR
        

        [1] K. DOERFFEL: "Statistik in der analytischen Chemie", Deutscher
                          Verlag fr Grundstoffindustrie, Leipzig 1987.


                                    - 12 -

        Ŀ
         ANHANG II - Referenzspektren fr BEAM-DAT ab Version 2.3 
        

        Auf der Diskette der Version 2.3 ist die Datei 'BEAM-SPR.EXE' 
        hinzugefgt worden. Es handelt sich um eine selbstentpackende 
        Archivdatei, welche 102 Massenspektren fr den Einsatz im Grafik-
        modul von BEAM-DAT enthlt. Die Dateien besitzen die Erweiterung 
        'SPR' fr SPektrum Referenz und liegen im bekannten ASCII-Format 
        vor. Nach dem letzen Wertepaar wurde zustzlich eine Zeile der Art 
        'Referenz: Substanz (Formel)' eingefgt. Diese Information wird
        beim Erstellen der Grafik in der Titelzeile angezeigt.
        Die Dateinamen der Referenzspektren wurden so gewhlt, da der Name
        der jeweiligen Verbindung im Rahmen von 8 Zeichen einigermaen zum 
        Ausdruck kommt.
        Die Archivdatei 'BEAM-SPR.EXE' wird bei der Installation mit BEAMMEUP
        im Unterverzeichnis \SPEKTRUM\ entpackt (nur bei Installation von der 
        Originaldiskette).
        Fr die Richtigkeit der Spektrendaten kann keine Garantie bernommen
        werden !

        > Die verwendeten Daten stammen aus:

        "Properties Of Organic Compounds";
         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
        (C) 1993 by CRC Press, Inc. (Originaldaten: NIST / EPA / MSDC
        Mass Spectral Database, 1990).

        Hinweis: 
        ~~~~~~~~
        Die mitgelieferten Daten drfen nur fr den persnlichen Gebrauch 
        verwendet werden ! 


{ END OF BEAM-HLP.TXT }
