                         Das HAMBURG-Netz
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 Dieser Text zum Bahnnetz "hamburg.nt3" soll eine paar zustzliche Infor- 
 mationen bieten, die nicht alle in den Text-Editor von Bahn V3.2 passen.

 Zunchst mchte ich ein Dankeschn an den Programm-Autor Jan Bochmann aus-
 sprechen, ohne dem das Hamburg-Netz nicht htte in der jetzigen Form nach-
 gebaut werden knnen. Die original Hamburger S-Bahn und U-Bahn konnte nur
 verkehren, weil er auf meine Bitte hin kurzfristig die neuen Zge in sein
 Programm aufgenommen hat. berhaupt konnte ein alter Traum nur durch sein 
 Programm Wirklichkeit werden. Schon von klein auf trumte ich davon, da
 Streckennetz von Hamburg nachzubauen, was aber allein schon vom Platz her 
 vllig unmglich war. Nun konnte ich diesen Traum wenigstens auf dem Computer 
 verwirklichen. Hier daher nochmals herzlichen Dank.


 1. Das eigentliche Netz
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 Die neuste Version des Hamburg-Netzes umfat neben Hamburg und seinem 
 U-, S- und Fernbahnnetz auch die Bahnhfe und Orte, die etwas auen vor
 liegen, welche aber alle an den Hamburger Verkehrsverbund angeschlossen sind.
 Ebenso wird das Netz der privaten Altona-Kaltenkirchen-Neumnster Eisenbahn-
 Aktiengesellschaft (AKN) simuliert, welches bis Kaltenkirchen zum HVV-Netz
 gehrt.
 Das HVV-Netz besitzt folgende Linien:

        A1 = HH-Eidelstedt - Kaltenkirchen
        A2 = Garstedt - Ulzburg-Sd
        A3 = Elmshorn - Ulzburg

        U1 = Garstedt - Ohlstedt/Grohansdorf
        U2 = Niendorf Nord - Wandsbek-Gartenstadt
        U3 = Barmbek - Mmmelmannsberg
        U4 = Flughafen U-Bahn (ab 1995)

       S1  = Wedel - Poppenbttel 
       S2  = Altona - Bergedorf
       S3  = Pinneberg - Neugraben
       S4  = Hauptbahnhof - Ahrensburg
       S5  = Pinneberg - Elmshorn
       S11 = Wedel - Ohlsdorf (- Poppenbttel)
       S21 = (Pinneberg -) Elbgaustrae - Aumhle
       S31 = Altona - Harburg-Rathaus (-Neugraben)

       () = zeitweilige Bedienung zum Pendelverkehr

 Der weitere Anschlu an das Umland erfolgt ber RegionalBahnen, Eilzge
 und CityBahnen.
 Der Vollstndigkeit wegen wurde auch der Fernverkehr (InterRegio, InterCity,
 InterCityExpress, D-Nachtzge) simuliert.

 2. Der Betriebsablauf
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 Simuliert wird ein vollstndiger Werktagsablauf, vom sprlichen Nachtverkehr 
 ber den morgentlichen Berufsverkehr, dem tglichen Normalverkehr, dem
 abendlichen Berufsverkehr bis hin wieder zum sprlichen Nachtverkehr. Dank
 der neuen Mglichkeiten von BAHN 3.20 knnen auch die zeitweiligen Bedie-
 nungen simuliert werden. Beim Fernverkehr gibt es ebenfalls den Tag- und
 Nachtverkehr. Tagsber fahren IR,IC und ICE, whrend Nachts die D-Nachtzge
 verkehren. Bei der AKN herrscht von 0.00 - 3.50 Uhr Betriebsruhe.

 3. Tips fr den Bahnfreund beim Hamburg-Besuch
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 Wer einmal nach Hamburg kommt und nebenbei Bahnfreund ist, der kann hier
 eine Menge erleben. 
 
 a) Der DB Fernverkehr
    Hier sei der Kopfbahnhof Hamburg-Altona zu beachten. Whrend diese 
    Mischung aus Bahnhof und Einkaufszentrum weniger glcklich ist, so ist
    der Betriebsablauf umso interessanter.
    Mit den vorgeschriebenen 30 km/h fhrt z. B. ein IC aus Kln in den  
    Kopfbahnhof ein. Kurz vor dem Prollbock senkt sich schon der Strom-
    abnehmer, ehe das Quietschen der Scheibenbremsen verstummt und die
    Garnitur zum Stehen gekommen ist. In Altona mu alles schnell gehen,
    denn in wenigen Minuten sol die Reise weitergehen in Richtung Kiel.
    Zwei neurote 218 kommen schon an den Zug gerollt.
    Bis Oktober 1995 wird diese Szene verstrkt in Altona ablaufen.
    Traktionswechsel von E-Lok auf Diesel und umgekehrt. Ab Oktober 1995
    werden dann E-Loks die Zge nach Flensburg und Kiel ziehen, denn diese
    Strecken kommen unter Draht. Schon jetzt ist ein beachtlicher Teil
    der Strecken mit Oberleitung versehen. Danach werden nur noch die Zge
    nach Westerland umgespannt.
    In Altona beginnen und enden 3 ICE-Linien. Somit ist fast immer eine
    dieser ansehnlichen Triebzge im Bahnhof. In Altona findet man viele
    verschiedene Fahrzeuge, vom ICE ber BR 103,110,111,112,140,218,229,232, 
    240 und 628. Dazu Reisezugwagen aller Arten wie alte und modernisierte 
    Silberlinge, IC-Wagen, IR-Wagen und viele Wagen der ehem. Reichsbahn.

    Hamburg Dammtor ist ein kleiner Fernverkehrsbahnhof direkt am Messe-
    und Kongresszentrum Hamburg. Das Hamburger Messehallengelnde ist eben-
    falls dicht bei. Da es hier nur einen Bahnsteig fr den Fernverkehr gibt
    ist die Zugfolge entsprechend dicht. Die Bahnhofshalle, welche Ende der
    80er Jahre volstndig restauriert wurde, ist recht ansehnlich.
    
    Der Hamburger Hauptbahnhof ist der grte Personenbahnhof im Nord-
    deutschen Raum. Mit 14 Gleisen sind seine Ausmae nicht ganz ohne. Seit
    Beendigung des groen Umbaus 1991 glnzt der Hbf mit einer neuen Wandel-
    halle und mit ansehnlich gestalteten Bahnsteigen. Hier kommen die neuen
    dnischen Dieseltriebwagen zum halten. Sie kommen ber Vogelfluglinie
    nach Hamburg.

    Der Bahnhof Hamburg-Harburg relativ uninteressant. Er wird zur Zeit 
    modernisiert, was schon lngst berfllig ist. Wer also diesen Bahnhof
    besuchen mchte, darf nicht viel erwarten. In diesem Bahnhof kommen
    IC, IR, RSB und Zge des Nahverkehrs zu halten. Die ICE-Zge durchfahren
    diesen Bahnhof.

    In Hamburg-Bergedorf hlt nur ein IC-Zugpaar nach und von Berlin. An-
    sonsten ist dieser Bahnhof ein reiner S-Bahnhof.

 b) Der HVV-Verkehr
    Getreu nach dem Motto:  "In Hamburg ist man schlau,
                             und fhrt mit Bus und Bahn vom HVV"
    besorgt man sich als erstes eine Tagesnetzkarte, bzw. eine Familiennetz-
    karte. Danach kann die Tour beginnen.

    Als erstes sollte man einen der Fernbahnhfe aufsuchen und in eine S-Bahn
    der Linie S1 oder S11 Richtung Blankenese/Wedel einsteigen. Bislang fahren
    auf dieser Linie bis auf wenige umlaufbedingte Ausnahmen ausschlielich
    S-Bahnen der BR 470 und 471. Die BR 471 stammt aus dem Jahre 1939 und
    rumpelt auch heute noch durch Hamburg wie am ersten Tag. Ab Hamburg-Altona
    verluft dann die Strecke durch die Stadtteile Bahrenfeld und Othmarschen
    vorbei am Botanischen Garten nach Blankenese. Auf dieser Strecke stehen
    noch Formsignale. In Blankese steigt man aus und kann einen Spaziergang 
    an der Elbe machen, welche dicht bei ist.
    
    Whlt man die andere Richtung heraus aus der Innenstadt, so erreicht man
    ebenfalls mit der S-Bahn, allerdings mit der Linie S21, den Sachsenwald
    in Aumhle. Dort kann man herrliche Fahrradtouren machen. Die Mitnahme
    von Fahrrdern ist in der S-Bahn kein Problem und kostet nichts extra.
    Ein Geheimtip ist hier noch das Eisenbahnmuseum, welches sich noch im
    Aufbau befindet. Der Weg ist ausgeschildert.

    Wer gerne mal den Hamburger Hafen besuchen mchte, dem sei ein Ausflug 
    zu den St. Pauli Landungsbrcken empfohlen. Von dort aus starten auch
    die Hafenrundfahrten. Die Landungsbrcken sind eines der schnsten 
    Ausflugsziele. Bei den Landungsbrcken befindet sich auch der "Alte
    Hamburger Elbtunnel". Diesen sollte man unbedingt mal durchlaufen.
    Nach dem Besuch kann man als Abschlu mit der U3 ab Landungsbrcken ber
    Baumwall zum Rdingsmarkt fahrten. Die Strecke fhrt entlang des Hafens.
    
    Wer sich nebenbei auch fr Flugzeuge interessiert, sollte dann mal den
    Flughafen Hamburg-Fuhlsbttel besuchen. Zur Zeit mu man noch mit der
    U1 oder S1/S11 bis Ohlsdorf fahren und dort in die Buslinie 110 umsteigen.
    Ab 1995 kann man dann mit der Flughafen U-Bahn ab Sengelmannstrae fahren.

    Tierfreunde kommen in "Hagenbecks Tierpark" auf Ihre Kosten. Am besten
    erreicht man den Tierpark mit der U2 Richtung Niendorf-Nord.

    Freunde des "Shoppings" seinen die Einkaufszentren "Hamburger Strae", 
    mit der U2 zu erreichen, "Wandsbeker Einkaufszentrum", mit der U1 zu
    erreichen, empfohlen. Das Einkaufszentrum "Hamburger Strae" befindet  
    sich an der gleichnamigen U-Bahn-Haltestelle. Das Wandsbeker Einkaufs-
    zentrum liegt an der U-Bahn-Haltestelle "Wandsbek-Markt"
 
 c) Der Gterverkehr
    Hier fhrt man zum Rangierbahnhof Hamburg-Maschen. Man fhrt mit der S3/
    S31 bis Harburg und steigt dann in einen Eilzug Richtung Lneburg, Uelzen.
    Bis Maschen haben Fahrausweise des HVV Gltigkeit.
    Maschen biete viele verschiedene Gter- und Mehrzwecklokbaureihen. So 
    z.B. 120,140,150,151 und 291. Der Betriebsablauf kann sehr gut beobachtet
    werden, da das ganze Areal von einer Brcke berspannt wird.
    
 Wer also einmal nach Hamburg kommt, kann sich zuerst die Linienbersicht
 ansehen (in fast allen Hamburger Stadtplnen zu finden), die Ziele aus-
 suchen und mit dem Hamburg-Netz schon mal eine Versuchsfahrt machen.

 Viel Spa in Hamburg wnscht

 Sascha Jokiel

 PS.: Auch ein Abstecher nach Elmshorn lohnt sich. Mit der S3 nach Pinneberg
      und dann mit der S5 nach Elmshorn (siehe Hamburg-Netz).


 
 


